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Länderinformation: Peru |
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| Fläche:: |
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1.285.216 qkm
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| Bevölkerungszahl:: |
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27.925.630 (2005).
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| Bevölkerungsdichte:: |
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22 pro qkm.
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| Hauptstadt:: |
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Lima. Einwohner: 7.737.000 (2005).
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| Geographie:: |
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Peru ist ein bergiges Land an der Pazifikküste, südlich
des Äquators. Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien,
im Osten an Brasilien und Bolivien und im Süden an Chile und
gliedert sich in vier Regionen: Costa, Sierra, Montaña und
Selva. Die Hauptstadt Lima liegt in der Costa-Region, die aus einem
schmalen Küstenstreifen besteht, der wüstenhaften Charakter
hat und teilweise künstlich bewässert wird. In der Sierra-Region
lebt der Großteil der indianischen Bevölkerung. Die Anden
erreichen eine Höhe von über 6000 m.
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Die Montaña-Region liegt zwischen den Anden und dem Dschungel
im Osten Perus. Das fruchtbare subtropische Gebiet ist bisher kaum
erschlossen. Die im Bau befindliche internationale Autobahn kann in
einigen Abschnitten bereits befahren werden. Die Selva-Region, der
Amazonas-Dschungel im östlichen Teil des Landes, verfügt
über bedeutende Bodenschätze. Die Bevölkerung besteht
überwiegend aus Indios und Mestizen. Europäische (hauptsächlich
spanische), chinesische und afrikanische Siedler haben sich ebenfalls
hier niedergelassen.
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| Staatsform:: |
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Präsidialrepubik seit 1980. Neue Verfassung von 1993. Parlament
mit 120 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Alejandro Toledo Manrique, seit
2001. Regierungschef: Carlos Ferrero Costa, seit 2003, ist im August
2005 zurückgetreten. Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische
Kolonie).
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| Sprache:: |
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Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Aymará wird teilweise
gesprochen. In zahlreichen Urlaubsgebieten spricht man auch Englisch.
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| Religion:: |
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90 % Katholiken. Protestantische Minderheit sowie Anhänger von
Naturreligionen.
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| Ortszeit:: |
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MEZ - 6.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Peru.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -6 Std. und im Sommer
-7 Std.
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| Netzspannung:: |
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220 V, 60 Hz; in Arequipa 220 V, 50 Hz und Iquitos 110 V, 50 Hz; amerikanische
Stecker.
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| Einreisebestimmungen:: |
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Gültiger Reisepass für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen.
Für Kinder: Kinderausweis mit Lichtbild, eingetragene Nationalität
muss "deutsch" lauten. Besitz der erforderlichen Rück-
oder Weiterreisepapiere sowie der Rückflugtickets.
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| Verkehr: |
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Rechtsverkehr, internationaler Führerschein für Touristen erforderlich.
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| Impfvorschriften:: |
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Keine Impfungen zwingend vorgeschrieben außer bei der Einreise
aus Gelbfieber-Infektionsgebieten. Als Infektionsgebiete gelten:
Angola, Bolivien, Ecuador, Gambia, Guinea, Kamerun, Kolumbien, Mali,
Nigeria, Peru, Sudan, Zaire.
Dringend empfohlen wird jedoch, sich vor Reiseantritt über die
aktuellen Infektionsrisiken im Lande zu informieren und sich gegebenenfalls
dementsprechend zu schützen. In einigen Gebieten Lateinamerikas
herrscht hohes Malaria und teilweise auch Gelbfieberrisiko.
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| Essen & Trinken:: |
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Beim Würzen wird besonders großzügig mit Aji und Ajo
(Pfeffer und Knoblauch) umgegangen. Ceviche ist eine einheimische
Spezialität (in Zitronensaft marinierter roher Fisch, der mit
Maiskolben, Kartoffeln und Zwiebeln gegessen wird); wegen der Cholera-Gefahr
sollte man jedoch auf den Genuß dieser Delikatesse verzichten.
Escabeche ist eine Vorspeise aus gekochtem Fisch, die kalt gegessen
und mit Pfefferschoten und Zwiebeln garniert wird. Corvina (Seebarsch)
wird verschiedenartig zubereitet. Jakobsmuscheln (Conchitas), Miesmuscheln
(Choros) und Krabben (Camarones) sind ebenfalls zu empfehlen. Chupe
de Camarones ist ein Eintopf aus Krabben, Milch, Eiern, Kartoffeln
und Pfefferschoten.
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Weitere Spezialitäten sind Sopa Criolla (stark gewürzte
Suppe mit Rindfleisch und Nudeln), Aji de Gallina (Hühnerfleisch
in pikanter Sahnesoße), Anticuchos (südamerikanischer Kebab)
und Lomo Saltado (Rindfleischstücke mit Zwiebeln und Paprikaschoten,
gedünstet und mit Bratkartoffeln und Reis angerichtet). Reis
und Kartoffeln sind die Beilagen fast aller Gerichte. In den Hotels
und Restaurants wird am Tisch bedient. Getränke: Einheimische
Biere sind ausgezeichnet. Pisco Sour wird aus einem kräftigen
Weinbrand hergestellt und ist ein beliebtes einheimisches Getränk.
Chicha de Jora (fermentiert) und Chicha Morada (alkoholfrei) sind
Getränke, die schon bei den Inkas beliebt waren.
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| Nachtleben:: |
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In den Urlaubsorten gibt es zahlreiche Bars, Diskotheken und Casinos.
Peñas sind die traditionellen Stätten des peruanischen
Nachtlebens. Dort kann man der Criolla (Volksmusik) zuhören und
kleinere Mahlzeiten bestellen. Das Nachtleben in Lima und Cuzco ist
sehr abwechslungsreich, die Diskotheken, Peñas, Pubs und Karaoke-Bars
sind bis 03.00 oder 04.00 Uhr morgens geöffnet.
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| Einkauftipps:: |
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Wollsachen und Teppiche aus Alpaca- und Lamawolle, Masken, handgewobene
Ponchos und Nachbildungen alter Inka-Schmuckstücke, Artikel aus
Silber, Gold, Leder und Holz. Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 10.00-13.00 und 16.00-20.00 Uhr.
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| Sport:: |
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Stierkampf Die bedeutendsten Stierkämpfe finden in der Plaza-de-Toros-de-Acho-Arena
von Lima statt (Oktober bis März). Golf/Tennis: Tennis- und Golfplätze
gibt es in Lima und den Vororten. In einigen Privatklubs darf man
auch als Besucher spielen. Reiten kann man im zentralen Hochland und
in den Pferdezuchtgebieten des Südens (Ica). Bergsteigen und
Trekking: Die Anden, in denen es einige unbezwungene Gipfel gibt,
sind ein besonderer Anziehungspunkt für alle Bergsteiger und
Wanderer. Bergwanderungen können das ganze Jahr über unternommen
werden, am günstigsten ist die Trockenzeit (Jni bis September).
Die bekanntesten Trekkingrouten sind der Inka-Pfad nach Machu Picchu
sowie die tropische Bergkette der Cordillera Blanca (Huascarán-Nationalpark).
Forschungsreisen: Informationen vom South American Explorers Club.
Wassersport: An der Küste können fast alle Wassersportarten
ausgeübt werden. An den Stränden von Lima können Surfbretter
gemietet werden. Fischen: Im Titicaca-See und in Conococha kann man
Lachse und Forellen fangen. Das Meer ist ebenfalls für seinen
Fischreichtum bekannt.
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| Land & Leute:: |
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Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Legere Kleidung wird
akzeptiert, am Abend zieht man sich allerdings etwas festlicher an.
Zahlreiche Geschäftsleute tragen im Sommer Guayaberas (traditionelle
Hemden ohne Krawatte). Shorts und Badebekleidung gehören an den
Strand. Das Leben verläuft geruhsam, und die Peruaner begründen
ihre Unpünktlichkeit lachend mit La Hora Peruana – die
peruanische Zeit. Trinkgeld: Rechnungen enthalten i. allg. 15% für
Bedienung. Ein zusätzliches Trinkgeld in Höhe von 5% wird
erwartet. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
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| Telefon:: |
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Selbstwählferndienst. Es gibt öffentliche Münz- und
Kartentelefone. Telefonkarten werden in Kiosken und in Supermärkten
verkauft. Die Karte muss zu der Telefongesellschaft passen, zu der
das Telefon gehört. Die Auskunft ist unter 103 erreichbar (Service
auf Spanisch).
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| Landesvorwahl:: |
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51. Ortsnetzkennzahlen für Amazonas: 41, Arequipa: 54, Ayacucho:
66, Cajamarca: 76, Chiclayo: 74, Cusco: 84, Huaraz: 43, Ica: 56, Iquitos:
65, Lima: 1, Piura: 73, Puerto Maldonado: 84, Puno: 51, Tacna: 52,
Tarapoto: 42, Trujillo: 44 und Tumbes: 72. In den größeren
Städten sind Telefonkarten erhältlich.
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| Mobiltelefon:: |
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Triband-Netz, GSM 1900. Netzbetreiber ist TIM Peru (Internet: www.tim.com.pe).
Mobiltelefone können in Lima und größeren Städten
bei Telefónica del Peru auf begrenzte Zeit gemietet werden.
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| Faxdienst:: |
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Stehen in einigen Hotels zur Verfügung.
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| Internet/Email:: |
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Es gibt Internetcafés in den größeren Städten.
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| Post:: |
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Luftpost nach Europa ist bis zu zwei Wochen unterwegs. Außerhalb
Limas ist die Post weniger zuverlässig. An Postfächer innerhalb
Perus adressierte Luftpostsendungen sind ca. vier Tage unterwegs,
man muss jedoch mit Verzögerungen rechnen. Öffnungszeiten
des Hauptpostamtes in Lima: Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr sowie So 08.00-12.00
Uhr.
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| Deutsche Welle:: |
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Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich,
die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de)
anzufordern.
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| Klima:: |
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Der Winter dauert von Mai bis September. An der Küste und um
Lima ist von Oktober bis April Sommer, im Dschungel und in den Bergen
ist dies die Regenzeit. Von Mai bis September ist es in den Bergen
klar, in den Küstengebieten dagegen oft neblig.
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