 |
 |
 |
 |
 |
|
Länderinformation: Ecuador |
|
 |
|
| Fläche:: |
|
|
|
272.045 qkm
|
|
|
|
| Bevölkerungszahl:: |
|
|
|
13.363.600 (2005).
|
|
|
|
| Bevölkerungsdichte:: |
|
|
|
49 pro qkm
|
|
|
|
| Hauptstadt:: |
|
|
|
Quito. Einwohner: 1.399.800 (2005).
|
|
|
|
| Geographie:: |
|
|
|
Ecuador, der kleinste der Andenstaaten, liegt am Pazifik und grenzt
im Norden an Kolumbien und im Osten und Süden an Peru. Die Anden
durchziehen das Land von Nord nach Süd. Der Chimborazo (6310
m) ist der höchste Berg. Das Hochland (Sierra) wird durch zwei
in Nord-Südrichtung verlaufende, aus 30 Vulkanen gebildete Hochgebirgszüge
geprägt: die Westkordillieren (Cordillera Real) und die Ostkordillieren
(Cordillera Oriental). Westlich der Anden liegt das fruchtbare Tiefland,
östlich der Anden der Regenwald (Selva, Oriente, Amazonia) des
Amazonasbeckens.
|
|
Die Küste (Costa), von niedrigen Hügelketten durchzogen,
nimmt ca. ein Viertel der Staatsfläche ein. Das obere Amazonasbecken
im Osten besteht aus dichtem tropischem Dschungel, der von zahlreichen
Flussarmen durchzogen wird. Die Amazonasregion nimmt 36% der Landesfläche
ein, jedoch nur 3% der Bevölkerung leben hier. Die Galápagos-Inseln
liegen etwa 1000 km östlich des ecuadorianischen Festlandes.
Aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage beheimaten sie eine außergewöhnliche
und einmalige Artenvielfalt.
|
|
| Staatsform:: |
|
|
|
Präsidialrepublik seit 1978. Verfassung von 1998. Die 100 Mitglieder
des Nationalkongresses (Congreso Nacional) werden für 4 Jahre
gewählt. Staats- und Regierungschef: Alfredo Palacio, seit April
2005. Direktwahl alle 4 Jahre. Unabhängig seit 1822 (Loslösung
von Großkolumbien; bis 1809 spanische Kolonie).
|
|
| Sprache:: |
|
|
|
Spanisch ist die offizielle Landessprache; Es werden auch Ketschua,
Chibcha und indianische Sprachen sowie teilweise Englisch gesprochen.
|
|
| Religion:: |
|
|
|
Katholiken (95 %); protestantische, jüdische sowie Bahai-Minderheiten;
indianische Naturreligionen.
|
|
| Ortszeit:: |
|
|
|
MEZ -6. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Ecuador.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -6 Std. und im Sommer
-7 Std.
Galápagos-Inseln: MEZ - 7. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung
auf den Galápagos-Inseln.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -7 Std. und im Sommer
-8 Std.
|
|
| Netzspannung:: |
|
|
|
110/120 V, 60 Hz. Adapter und Transformator erforderlich.
|
|
| Einreisebestimmungen:: |
|
|
|
Noch 6 Monate gültiger Reisepass für Aufenthalt bis zu 90
Tagen, Nachweis der erforderlichen Rück- oder Weiterreisedokumente
sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Für Kinder:
Reisepass, Kinderausweis wird nicht anerkannt.
|
|
| Verkehr:: |
|
|
|
Rechtsverkehr, internationaler Führerschein für Touristen
erforderlich.
|
|
| Impfvorschriften:: |
|
|
|
Keine Impfungen zwingend vorgeschrieben außer bei der Einreise
aus Gelbfieber-Infektionsgebieten. Als Infektionsgebiete gelten Angola,
Bolivien, Ecuador, Gambia, Guinea, Kamerun, Kolumbien, Mali, Nigeria,
Peru, Sudan, Zaire. Dringend empfohlen wird jedoch,
|
|
sich vor Reiseantritt über die aktuellen Infektionsrisiken im
Lande zu informieren und sich gegebenfalls dementsprechend zu schützen.
In einigen Gebieten Lateinamerikas herrscht hohes Malaria und teilweise
auch Gelbfieberrisiko!
|
|
| Devisenbestimmung:: |
|
|
|
Währung: US-Dollar,
Einfuhr und Ausfuhr: Bei Landes- und Fremdwährung unbeschränkt
Empfehlung: US-Dollar-Noten und -Reiseschecks. Internationale Kreditkarten
(Amex, Visa, Diners, Master Card) werden in großen Hotels und
Geschäften sowie überregionalen Mietwagenunternehmen häufig
akzeptiert.
|
|
| Essen & Trinken:: |
|
|
|
Die schmackhaftesten Dschungelfrüchte sind Chirimoya mit ihrem
wohlschmeckenden, puddingartigen Fruchtinneren sowie Mamey mit rotem,
süßem, kürbisartigem Fruchtfleisch, und die gurkenähnlichen
Pepinos, eine süße, weiß- und lilagestreifte Frucht.
Einheimische Spezialitäten sind Ceviche (Meeresfrüchte mit
Zitrone und Zwiebeln), Lenteja (Linseneintopf), Lechón (Spanferkel),
Llapingachos (Käse-Kartoffelpuffer) und Locro (Kartoffel- und
Maissuppe mit Avocado und Käse). Hinter der Bezeichnung Cuy versteckt
sich eine alte Inka-Spezialität, die nicht jedermanns Sache ist:
gebratenes Meerschweinchen.
|
|
Getränke: Noch heute wird nach alter indianischer Tradition zu
Allerseelen zum Gedenken an die Verstorbenen Colada Morada zubereitet,
ein heißes, blutrotfarbenes Getränk aus Früchten und
Maismehl. In Ecuador gibt es aber auch einige der besten Biersorten
Südamerikas. Internationale Spirituosen wie z. B. Whisky sind
erhältlich, aber teuer. Eine Spezialität Ecuadors ist der
einzigartige Fruchtsaft Naranjilla, der aus der gleichnamigen Frucht
gepresst wird und sehr erfrischend schmeckt. Guter chilenischer Wein
ist erhältlich und nicht allzu teuer. Ein gutes einheimisches
Mixgetränk ist Paico.
|
|
| Nachtleben:: |
|
|
|
Außer in Quito und Guayaquil, mit ausgezeichneten Veranstaltungen
und Restaurants, spielt sich die Abendunterhaltung zumeist in Privathäusern
oder Klubs ab.
|
|
| Einkauftips:: |
|
|
|
In kleineren Geschäften und auf Märkten kann man handeln,
in einigen Läden in der Nähe der größeren Hotels
sind die Preise festgesetzt. In Cuenca und Gualaceo in der Provinz
Azuay findet man an den ferias oder Markttagen eine große Auswahl
an Handarbeiten und Kunsthandwerk. Die besten Wochenmärkte gibt
es wohl in Otavalo, Ambato, Latacunga, Saquisili und Riobamba, mit
ausgezeichneten bunten indianischen
|
|
Webstoffen und Silberwaren. Quito ist für seine Silbergeschäfte
bekannt. Schöne Mitbringsel sind Holzschnitzereien, bemalte und
lackierte Figuren aus Brotteig, bunte Kacheln, Wollteppiche, handgewebte
Decken und andere Textilien, Körbe, Lederwaren und Shigras (Schultertaschen).
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-13.00 und 15.00-19.00
Uhr, Sa 10.00-20.00 Uhr; manche Geschäfte sind auch sonntags
geöffnet.
|
|
| Sport:: |
|
|
|
Fußball ist eine der Nationalsportarten. Eine Variation des
Volleyball, Ecua Volley, ist auch sehr beliebt. Golf- und Tennisplätze
findet man in der Gegend um Quito und an der Küste. Reiten und
Wandern bieten sich vor allem im Hochland an; Dschungeltouren im Nordosten
sind ebenfalls möglich. Wassersport: Schwimmen, Fischen (vor
allem an der Küste), Segeln und Tauchen.
|
|
| Land & Leute:: |
|
|
|
In Hotelrestaurants und exklusiven Restaurants wird oft Abendgarderobe
erwartet. Badekleidung gehört an den Strand. In vielen Restaurants
gibt es bereits Raucher- und Nichtraucherzonen. Trinkgeld: Hotels
und Restaurants berechnen normalerweise 10% Bedienung. Taxifahrer
erwarten kein Trinkgeld.
|
|
| Telefon:: |
|
|
|
Internationale Direktdurchwahl. Die nationale Telefongesellschaft
heißt Andinatel (Internet: www.andinatel.com/home.htm). In den
größeren Städten gibt es Kartentelefone und ein paar
Münztelefone.
|
|
| Landesvorwahl:: |
|
|
|
593.
|
|
| Mobiltelefon:: |
|
|
|
GSM-Netz. Netzbetreiber ist BellSouth (Internet: www.bellsouth.com.ec). Roaming-Verträge mit Europa bestehen.
Für das Mobiltelefon können am Flughafen Prepaid-Karten für Auslandsgespräche gekauft werden.
AMPS-Netz von Netzbetreiber Otecel sowie AMPS-TDMA-Netz von Netzbetreiber Conecel.
|
|
| Faxdienst:: |
|
|
|
Die Möglichkeit zu faxen sowie Faxe zu erhalten, bieten einige
Reisebüros, die Botschaft, Sprachschulen, Hotels und Niederlassungen
von Andinatel.
|
|
| Internet/Email:: |
|
|
|
Internetanbieter ist Interactive (Internet: www.interactive.net.ec).
Es gibt Internetcafés in ganz Ecuador. Internetanschluss steht
auch in einigen Reisebüros, Sprachschulen und in Hotels zur Verfügung.
|
|
| Post:: |
|
|
|
Postämter werden Correos genannt. Luftpost nach Europa braucht
zwischen 10 Tagen und 2 Wochen. Man sollte unbedingt "POR AVION"
auf die Sendung schreiben. Postlagerung ist möglich bei der Botschaft,
bei einigen Reisebüros, Sprachschulen und Hotels.
|
|
| Deutsche Welle:: |
|
|
|
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich,
die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de)
anzufordern.
|
|
| Klima:: |
|
|
|
Warmes, tropisches bzw. subtropisches Klima mit großen Unterschieden
zwischen der Andenregion und der Küste.
In den Gebirgstälern des Hochlandes kommt es zu starken Temperaturschwankungen
während des Tagesverlaufes. An der Küste nehmen die Regenmengen
von Norden nach Süden ab, von Juni bis November ist die trockenste
Zeit, das beste Badewetter gibt es von Dezember bis Mai. Im Amazonasbecken
und im nördlichen Küstentiefland ist es feuchtheiß.
Meeresströmungen sind verantwortlich für die zwei Jahreszeiten
auf den Galápagos-Inseln; in der ersten Jahreshälfte ist
es meist sonnig, die Wassertemperatur beträgt ca. 23 Grad, doch
gelegentlich gehen schwere tropische Regenschauer nieder. Diesig ist
es während der Trockenzeit in der zweiten Jahreshälfte,
die Wassertemperatur ist bedingt durch den Humboldtstrom kälter.
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
|
 |
|