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Länderinformation: Chile |
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| Fläche:: |
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756.096 qkm.
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| Bevölkerungszahl:: |
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15.980.910 (2005).
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| Bevölkerungsdichte:: |
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21 pro qkm.
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| Hauptstadt:: |
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Santiago de Chile. Einwohner: 4.837.300 (2005).
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| Geographie:: |
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Chile liegt an der südamerikanischen Westküste und grenzt
im Norden an Peru und im Osten an Bolivien und Argentinien. Zum Hoheitsgebiet
gehören die Juan-Fernández-Inseln, die Osterinsel (Rapa
Nui) sowie die Islas de los Desventurados und die Isla Sala y Gómez.
Chile ist 4329 km lang und im Schnitt 180 km breit, die breiteste
Ost-West-Ausdehnung ist 450 km bei Antofagasta. Durch ganz Chile erstrecken
sich die Anden bis zu 6880 m Höhe (Vulkan Ojos del Salado), zum
Meer hin fallen sie stufenförmig ab. Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit
und extremen Klimaunterschiede machen sich in der
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Bevölkerungsdichte und in der jeweiligen Wirtschaft der unterschiedlichen
Regionen bemerkbar. Chile kann man in fünf Zonen einteilen. Der
Norden besteht aus regenloser heißer Wüste mit einigen
wenigen Oasen. Das Gebiet südlich von Copiapó ist Halbwüste.
Südlich von Llapel bis Concepción leben die meisten Einwohner
Chiles. Farmen und Weinberge zeichnen dieses Gebiet aus. Die 4. Zone
zwischen Concepción und Puerto Montt ist sehr bewaldet und
hat viele Seen und Flüsse; hier regnet es die meiste Zeit des
Jahres. Der ganze Süden, von Puerto Montt bis Kap Horn, ist nur
gering bevölkert. Hier dominiert die Natur mit Wäldern,
Gletschern, Fjorden und zahlreichen Inseln.
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| Staatsform:: |
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Präsidialrepublik seit 1925. Verfassung von 1981, letzte Änderung
2000. Das Parlament besteht aus Senat (48 Sitze, 38 gewählte
und 9 auf Lebenszeit durch Oberstes Gericht und Militärregierung
ernannte Mitglieder sowie 1 ehemaliger Präsident) und dem Abgeordnetenhaus
(120 Mitglieder). Staats- und Regierungschef: Ricardo Lagos Escobar,
seit 2000. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 6 Jahre. Unabhängig
seit 1818 (ehemalige spanische Kolonie).
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| Sprache:: |
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Offizielle Landessprache ist Spanisch. Englisch ist verbreitet, außerdem
werden verschiedene Indianersprachen gesprochen.
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| Religion:: |
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89% Katholiken, 11% Protestanten; jüdische, animistische und
Bahai-Minderheiten.
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| Ortszeit:: |
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Festland und Juan-Fernández-Inseln: MEZ - 5. Erster Sonntag
nach dem 8. Oktober bis erster Sonntag nach dem 8. März: MEZ
- 4. (Sommerzeit in Chile = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa)
- 4 Std.)
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer (in Mitteleuropa)
-6 Std und im Winter (in Mitteleuropa) jeweils -4 Std.
Osterinsel: MEZ - 7. Erster Samstag nach dem 8. Oktober bis erster
Samstag nach dem 8. März: MEZ - 6. (Sommerzeit in Chile = Standardzeit
MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) - 6 Std.)
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer (in Mitteleuropa)
-8 Std und im Winter (in Mitteleuropa) jeweils -6 Std.
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| Netzspannung:: |
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220 V, 50 Hz.
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| Einreisebestimmungen:: |
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Für Besucher und Touristen noch mind. 6 Monate gültiger
Reisepass für Aufenthalt bis zu 90 Tagen; Aufenthaltsverlängerungen
vor Ablauf der ersten 3 Monate auf 6 Monate im Land möglich.
Besitz der erforderlichen Rück- oder Weiterreisepapiere, Nachweis
über ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt (gilt auch
für Staatsangehörige anderer EU-Länder). Für Kinder:
Kinderausweis mit Foto, eingetragene Nationalität muss "deutsch"
lauten. Für alleinreisende Minderjährige beglaubigte Einverständniserklärung
der Eltern.
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| Verkehr: |
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Rechtsverkehr, internationaler Führerschein für Touristen
erforderlich.
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| Impfvorschriften:: |
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Keine Impfungen zwingend vorgeschrieben außer bei der Einreise
aus Gelbfieber-Infektionsgebieten. Als Infektionsgebiete gelten: Angola,
Bolivien, Ecuador, Gambia, Guinea, Kamerun, Kolumbien, Mali, Nigeria,
Peru, Sudan, Zaire .Dringend empfohlen wird jedoch, sich vor Reiseantritt
über die aktuellen Infektionsrisiken im Lande zu informieren
und sich gegebenfalls dementsprechend zu schützen. In einigen
Gebieten Lateinamerikas herrscht hohes Malaria und teilweise auch
Gelbfieberrisiko!
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| Devisenbestimmungen:: |
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Währung: Chilenischer Peso (CLP), Einfuhr und Ausfuhr: Bei Landes-
und Fremdwährung unbeschränkt
Empfehlung: US-Dollar-Noten und -Reiseschecks. Internationale Kreditkarten
(Amex, Visa, Diners, Master Card) werden in großen Hotels und
Geschäften sowie überregionalen Mietwagenunternehmen häufig
akzeptiert.
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| Essen & Trinken:: |
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Typische Beispiele der einheimischen Küche sind Empanadas (Pasteten
mit Fleisch, Geflügel oder Fisch und Zwiebeln, Eiern, Rosinen
und Oliven), Humitas (gewürzte Maispaste in Maisblättern
eingerollt und gekocht), Cazuela de Ave (Suppe mit Reis, Gemüse,
Huhn und verschiedenen Kräutern), Bife a lo Pobre (Steak mit
Pommes Frites, gebratenen Zwiebeln und Spiegelei) und Parrillada (eine
Auswahl von auf dem Holzkohlengrill gegrilltem Fleisch).
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Meeresfrüchte sind ebenfalls ausgezeichnet. Am bekanntesten sind
die Hummer der Juan-Fernández-Inseln. Abalonen, Seeigel, Venusmuscheln,
Krabben und riesige Choros (Muscheln) werden auch oft angeboten. Getränke:
Chile ist für seinen ausgezeichneten Wein bekannt. Pisco ist
ein hochprozentiger Schnaps aus destillierten Trauben. Der süße
braune Chicha und Aguardiente, ein Branntwein, werden ebenfalls aus
Trauben hergestellt. Bier ist im ganzen Land erhältlich.
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| Nachtleben:: |
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Viele Hotels und Restaurants bieten Abendunterhaltung, außerdem
gibt es zahlreiche Nachtklubs und Diskotheken. Spielkasinos gibt es
in Viña del Mar, Pucón, Puerto Varas und Arica.
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| Einkauftipps:: |
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Schöne Andenken sind Textilien wie bunte handgewebte Ponchos,
Pullover aus Lamawolle, Vicuña-Läufer und Kupferarbeiten.
Günstig sind auch Halbedelsteine wie Lapislazuli, Jade, Amethyste,
Agate und Onyx. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 10.00-20.00
Uhr, Sa 10.00-14.00 Uhr. Einkaufszentren: täglich 10.00-21.00
Uhr.
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| Sport:: |
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Baseball, Tennis, Volleyball, Hockey, Polo, Rugby, Fußball und
Golf werden gern gespielt. Wassersport: Tauchen, Bootsfahrten und
Wasserski. Angeln: Der Angelklub (Club de Pesca y Caza) stellt Angelscheine
aus. Im Tal zwischen den beiden Gebirgsketten kann man braune Forellen
fangen; Regenbogenforellen findet man eher im südlichen Landesteil.
Wintersport: Skisaison ist zwischen Juni und September. Der bekannteste
Skiort ist Portillo.
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| Land & Leute:: |
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Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die meisten Chilenen
haben zwei Nachnamen, bei der Anrede und im Schriftverkehr wird meistens
nur der erste benutzt. Die üblichen Höflichkeitsformen sollten
beachtet werden. Einladungen in Privatwohnungen sind üblich,
kleine Geschenke sind gern gesehen. Zwanglose, zurückhaltende
Kleidung wird überall akzeptiert; Frauen sollten außerhalb
der Urlaubszentren keine Shorts tragen. Trinkgeld: Restaurants und
Bars berechnen 10% für Bedienung. Kellner erwarten weitere 10%.
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| Telefon:: |
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Internationale Direktdurchwahl. Compañía de Teléfonos
de Chile ist Hauptbetreiber des Telefonnetzes, es gibt aber auch einige
Privatfirmen. Mo-Fr von 18.00-05.00 Uhr und das Wochenende über
sind Telefongespräche billiger.
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| Landesvorwahl:: |
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| Mobiltelefon:: |
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Mobiltelefone sind in Chile sehr verbreitet. Jedoch ist die Netzabdeckung
in abgelegenen Gegenden schlecht. Mobilnummern beginnen mit 09. Wird
innerhalb des Mobiltelefonnetzes telefoniert, muss die 0 weggelassen
werden. Der Mobilfunk in Chile basiert wie in Europa auf der GSM-Technologie,
man benötigt aber ein Triband-Handy, um sein europäisches
Telefon nutzen zu können.GSM 1900. Netzbetreiber ist Entel PCS
Telecomunicaciones S.A. (Internet: www.entelpcs.cl) und Entel Telefonia
Movil S.A. (Internet: www.telefonicamovil.cl).
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| Faxdienst:: |
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In den größeren Städten wird dieser Dienst von Telex
Chile, Transradio Chilena und ITT Communicaciones angeboten. Auch
in großen Supermärkten gibt es öffentliche Faxstellen.
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| Internet/Email:: |
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Internetanbieter ist Entel Chile (Internet: www.entelchile.net). In
größeren Städten gibt es Internetcafés.
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| Post:: |
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Luftpost nach Europa ist etwa 3-4 Tage unterwegs. Die Postämter
in Santiago haben Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr und Sa 09.00-13.00 Uhr geöffnet.
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| Deutsche Welle:: |
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Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich,
die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de)
anzufordern.
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| Klima:: |
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Heiß und trocken im Norden, im äußersten Süden
dagegen sehr kalt. Die mittleren Regionen haben ein angenehmes, fast
mediterranes Klima mit einer Regenzeit von Mai bis August.
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