Mexiko bietet Vielfalt pur. Stöbern Sie durch die verschiedenen Regionen und finden Sie Ihren ganz persönlichen Liebllingsort.
Die Hauptstadt Ciudad de México ist eine der größten Metropolen der Welt und bietet eine unglaubliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, Museen und Parks die es zu entdecken lohnt. Bekannt ist die Stadt etwa für das Museum „Museo Nacional de Antropología“, das eine der bedeutendsten archäologischen Sammlungen der Welt beherbergt.
Bei jeder City-Tour wird das historische Zentrum von Mexiko-Stadt mit dem Hauptplatz Zócalo besucht. Der Platz wird umrahmt von einer monumentalen Kathedrale, dem „Palacio Municipal“ (Stadtpalast) und dem „Palacio Nacional“, dem Sitz des Präsidenten. In südlicher Richtung liegt der Chapultepec-Park mit verschiedenen Museen, einem Zoo und dem Schloss Chapultepec sowie das Stadtviertel „Zona Rosa“, wo sich zahlreiche Gaststätten, Bars und Einkaufszentren befinden. Ein beliebtes Ausflugsziel sind die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten „schwimmenden Gärten“ von Xochimilco. Blumengeschmückte Boote mit Ausflüglern fahren durch die Kanäle, während Frauen von winzigen Kanus aus Blumen, Obst und warme Speisen feil bieten, und ab und zu größere Boote mit Marimba-Musikern und ganzen Mariachi-Gruppen vorbeikommen, um gegen einen kleinen Obolus längsseits festzumachen und ein kleines Ständchen zu spielen. Etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt liegt Teotihuacán, eine Ruinenstadt mit den beeindruckenden Pyramiden „Pirámide del Sol“ und „Pirámide de la Luna“. Im Umland liegen mit Tula, der früheren Hauptstadt der Tolteken, Cholula, mit der riesigen Pyramide Tepanapa und der aus der Olmekenzeit stammenden Ruinenstätte Cacaxtla weitere bedeutende Hinterlassenschaften der frühen mexikanischen Hochkulturen. Von Cacaxtla aus bietet sich zudem ein unvergesslicher Blick auf die Vulkane Popocatépetl und Iztaccíhuatl.
Daneben gibt es eine große Zahl kleinerer Städte wie zum Beispiel Tepotzotlán oder die Silberstadt Taxco mit sehr schöner kolonialer Architektur und wunderschönen Kirchen. Dazu zählt auch Puebla, das vor allem für seine mit Talavera-Kacheln geschmückten Häuserfassaden bekannt ist. Die Hauptstadt ist zudem Ausgangspunkt für Reisen an die zentrale Pazifikküste. Neben bekannten Badestädten wie Acapulco oder Puerto Vallarta besticht diese Region vor allem durch eine Vielzahl von Kleinstädten mit kolonialem Charme. Besonders sehenswert sind z.B. das historische Zentrum von Queretaro, das mit Kopfstein gepflasterte Städtchen San Migual de Allende und Morelia. Als älteste Silberstadt Mexikos gilt Guanajuato, wo neben dem historischen Stadtkern auch ein Mumien-Museum einen Besuch lohnt. Insbesondere die Region um Guadalajara gilt als Ausgangspunkt vieler mexikanischer Traditionen wie der Musik der Mariachis, des Tanzes jarabe tapatío und des Nationalgetränkes Tequila.
Yucatan:
Yucatan ist eines der abwechslungsreichsten Urlaubsziele Mexikos. Sie finden hier mit Uxmal, Chichén Itza, Tulum und vielen weiteren Ruinenstätten der Mayas absolut beeindruckende Hinterlassenschaften dieser einzigartigen Hochkultur. Eingangstor für die Region ist die Stadt Cancun mit ihren großen Hotels und regem Nachtleben. Neben den Hinterlassenschaften der Maya trifft man immer wieder auf Gebäude und historische Stadtzentren aus der Zeit der spanischen Eroberung. Städte wie Merida, Valladolid und Campeche bieten ein einmaliges, koloniales Flair das einen in die Zeit des 19. Jahrhundert zurück versetzt. Weniger bekannt, aber ebenso Sehenswert sind die Nationalparks auf der mexikanischen Halbinsel wie beispielsweise Celestún, ein Mangroven-biosphärenreservat an der Küste des Golfs von Mexiko oder das Naturreservat „Sian Ka’an" in der Nähe von Playa del Carmen. Besonders die karibische Küste, die so genannte Riviera Maya im Osten von Yucatan besticht durch hervorragende Strände mit kristallklarem, warmem Wasser. Bekannt ist hier z.B. das alte Fischerdorf Playa del Carmen, das inzwischen zu einem beliebten Badeziel avanciert ist. Ein weiterer Ort an der Riviera Maya ist Puerto Aventuras, der neben sehr schönen Stränden auch über einen großen Yachthafen sowie einen Golfplatz verfügt und ein schönes Zentrum mit Geschäften und Restaurants bietet. Weniger bekannt ist die vorgelagerte Insel Holbox mit einsamen, perlweißen Stränden. Hier ist die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung noch heute der traditionelle Fischfang.
Chiapas:
Die Region um San Cristobal de las Casas ist noch heute sehr traditionell geprägt und liegt im Herzen des Dschungelhochlandes. Die Stadt selbst ist nur nach einer zweistündigen Autofahrt von Tuxtla Gutierrez aus zu erreichen. Unterwegs kann man gut beobachten, wie sich die tropische Hitze und Flora der Gegend um Tuxtla Gutierrez in die würzige Bergluft und Kiefernwälder um San Cristobal verwandelt. Im Hochland sind die Tage sonnig und warm, die Nächte können allerdings kühl sein. Die Region ist reich an Bernsteinvorkommen, so dass in vielen Läden der Stadt kreativer Schmuck aus Silber und dem gelben Stein aus fossilem Harz angeboten werden. In der Region gedeihen der berühmte mexikanische Kaffe, Mangos, Kakao und Zuckerrohr. Auch die Geschichte ist hier erlebbar: In der archäologischen Zone von Izapa können Sie den Übergang zwischen der olmekischen und der Maya-Kultur besichtigen. Von hier geht es weiter in das Hochland der Sierra Madre, das geprägt ist durch 120 Jahre alte, vor allem durch deutsche Einwanderer bewirtschaftete Kaffeehaciendas. Empfehlenswert ist hier z.B. die wunderschöne Finca Hamburgo, von der aus Sie einen atemberaubenden Blick auf die Kaffee-Felder und die pazifische Küste in der Ferne genießen können. Sie ist auch Ausganspunkt für Besichtigungen der noch heute arbeitenden Kaffee-Haciendas sowie Kaffee verarbeitender Betriebe.
Relativ unbekannt ist, dass man noch heute auf Nachfahren der Mayas treffen kann die ihre Traditionen und Sprache erhalten haben. Man findet noch einige Maya-Siedlungen im Bundesstaat Chiapas an der Grenze zu Guatemala. Nahe an der Grenze liegt auch die mitten im Regenwald gelegene Mayastadt von Palenque.
Oaxaca:
Oaxaca liegt in einem Tal umgeben von der Sierra Madre del Sur und war einst das Zentrum der verfeindeten Stämme der Mixteken und Zapoteken. Heute bestimmen Einflüsse aus der Zeit vor der Eroberung, der Kolonialzeit und der Moderne die Stadt. Nachdem die Spanier Oaxaca 1533 erobert hatten, wurden in der Stadt schnell spanische Einflüsse in Form von geschmückten Gebäuden, eleganten Torbögen, Balkonen und reizenden Plätzen sichtbar. Doch trotz des kolonialen Erbes blieb die Stadt im Herzen indianisch, was noch heute den Charme Oaxacas ausmacht. In der Frühzeit entstand im nahegelegenen Monte Alban (spanisch für „weiße Stadt“) eine bedeutende Ansiedlung der Zapoteken, die über Jahrhunderte als deren Hauptstadt galt. Einflüsse beider Gruppen, der Mixteken und der Zapoteken kann man in der Ruinenstadt von Mitla entdecken. Unweit von Monte Albán liegt das Dorf Zaachila, in dem zwei mit Stuckfiguren geschmückte Grabkammern freigelegt wurden. Außerdem werden hier ausgezeichnete regionale Gerichte in typischen Restaurants serviert. Aus dem Dorf San Bertolo Coyotepec stammt die schwarze, fein polierte Keramik, die ohne Töpferscheibe hergestellt wird. Hier kann man den Künstlern und den Handwerkern zusehen und ihre Waren erstehen. Leider nur Reste schöner schwarzweißer und farbiger Fre sken erinnern an früheres Dekor im Kloster von Culiapan. Eindrucksvoll ist die unvollendete Säulenhalle der Basilika aus dem 16. Jahrhundert.
Barrancas del Cobre - Kupfercanon:
Die Barrancas del Cobre, auch Kupferschluchten genannt, bilden ein riesiges Schluchtensystem im Norden von Mexiko, das seinen Namen dem kupferfarbenen Schluchtengestein verdankt. Die trockene Region wird hauptsächlich von Tarahumara-Indianern besiedelt, die vielmals ihre alte, traditionelle Lebensweise bewahren konnten. Entlang der Berghänge schlängelt sich die aufwändig gebaute Eisenbahn „Chepe“, die von Los Mochis nach Chihuahua führt, die Berge hoch bis an Stellen, von denen man atemberaubende Blicke in die tiefen Schluchten werfen kann.
Baja California:
Die Baja California ist eine schmale und langgezogene Halbinsel im Westen Mexikos, größer als Italien und etwa doppelt so lang wie der US-Bundesstaat Florida. Sie wird im Westen durch den pazifischen Ozean und im Osten durch den Golf von Kalifornien begrenzt und bietet damit 2 sehr unterschiedliche Küsten. In den kalten Strömungen an der Pazifikküste kann man sehr häufig Wale beobachten, die von und zu ihren südlicheren Fortpflanzungsstätten ziehen.
Der Golf ist dagegen eher mit dem Mittelmeer vergleichbar, da hier das Wasser wärmer ist. Im nördlichen Golf herrschen durch den hohen Tidenhub bei Ebbe und Flut starke Strömungen im flachen Wasser. Weiter südlich ist der Golf von Kalifornien dagegen größtenteils sehr ruhig. An einigen Stellen sieht man dort nachts interessante Phänomene der Biolumineszenz, und man kann Robben oder Delfine bei der Fischjagd beobachten.
Von Nord nach Süd wird die Halbinsel von der Gebirgskette „Sierra San Pedro Mártir“ durchzogen, die größtenteils eine surreale, karge und sehr beeindruckende Landschaft formt.
Man findet hier eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt wie etwa Handwühlen, Seitenfleckenleguane, Fransenzehenleguane, Diamantklapperschlangen, Seitenwinderklapperschlangen, den Kitfuchs sowie den Cardón-Kaktus, Ocotillos, den Boojum und den Saguaro-Kaktus. Ausgangspunkt für Exkursionen ist die Stadt San Jose del Cabo. Die charmante Kolonialstadt an der Südspitze der Baja California bietet eine wunderbare Mischung aus beschaulichem Dorf, endlosen Stränden und edlen Strandresorts.
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